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Nord- und Südpol in einem Jahr: Buchtipp zu Agata Loth-Ignaciuk „Ins ewige Eis!“

Erstellt:

Von: Sven Trautwein

1.000 Kilometer bei minus 50 Grad auf einem Schlitten unterwegs ins ewige Eis. Packend erzählt und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2023 nominiert.

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Es lockt das ewige Eis. Vielleicht haben wir alle eine sehr beschönigendes Bild vom Nord- und Südpol im Kopf. Die Weite, das Weiß, ab und an ein Eisbär. Wie schön könnte es sein, dort einmal ein paar Tage mit einem Hundeschlitten unterwegs zu sein. Sich einfach in ein Flugzeug setzen, geht nicht. Es gibt auch nicht alle paar Kilometer ein Café, wo man sich aufwärmen kann. Alles muss auf den Schlitten passen. Ob Kochutensilien oder auch alles für das Nachtlager. Und das bei hohen Minustemperaturen. „Ins ewige Eis!“ erzählt von dieser strapaziösen Reise.

Agata Loth-Ignaciuk, Bartlomiej Ignaciuk „Ins ewige Eis!“

Weißer Eisbär auf Packeis im arktischen Ozean am Nordpolund Cover von „Ins ewige Eis!“
„Ins ewige Eis!“ ist eine atmosphärisch dichte und packende Geschichte einer unglaublichen Reise. © imagebroker/Imago/Gerstenberg Verlag (Montage)

Aber sollten Sie doch eine Reise ins ewige Eis planen, ist dieses Buch genau das richtige für Sie. Es behandelt alle Fragen, die im Vorfeld der Überlegungen und Vorbereitungen für ein solches Abenteuer auftreten können, und gibt wertvolle Tipps, um das Projekt erfolgreich zu planen und zu überleben. Das Buch erzählt die Geschichte von Marek Kaminski, der als erster Mensch in einem Kalenderjahr sowohl den Nord- als auch den Südpol zu Fuß erreicht hat.

Ein fast 1.000 Kilometer langer Marsch ins ewige Eis. Bei bis zu minus 50 Grad. Alles Gepäck – vom Zelt bis zur Zahnbürste – auf einem 120 Kilo schweren Schlitten. Trotz aller Strapazen immer weiter bis zum Ziel: dem Pol. Diese schier unglaubliche Leistung vollbrachte der polnische Abenteurer Marek Kaminski gleich zweimal: Im selben Jahr erreichte er sowohl den Nordpol als auch den Südpol, vollkommen auf sich selbst gestellt. Das ist bis heute einzigartig!

Klappentext / Gerstenberg

Das Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut und wurde nicht von Kaminski selbst, sondern aus der dritten Erzählperspektive geschrieben. Die kurzen Episoden machen es auch für diejenigen leicht lesbar, die sich sonst mit längeren Texten und dem Lesen schwertun. Die Illustrationen sind wie Comiczeichnungen gestaltet und in den Farben Weiß, Schwarz, Blau und Orange gehalten. Sowohl der Text als auch die Illustrationen fesseln die Leserinnen und Leser und lassen sie immer wieder staunen, sich gruseln oder den Kopf schütteln. Das Buch ist eine absolute Empfehlung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die wahre und realistische Abenteuergeschichten lieben.

Auszug aus Agata Loth-Ignaciuk, Bartlomiej Ignaciuk „Ins ewige Eis!“
Auszug aus Agata Loth-Ignaciuk, Bartlomiej Ignaciuk „Ins ewige Eis!“ © Gerstenberg Verlag

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Agata Loth-Ignaciuk, Bartlomiej Ignaciuk „Ins ewige Eis!“: Fazit

Auch die Erwachsenen werden an diesem wundervoll illustrierten Sachbuch für Kinder ihre Freude haben. Es vermittelt auf lesenswerte Art, was die Faszination des ewigen Eises ausmacht und wie solche Expedition aussieht. Packend erzählte Reise voller Mut und Disziplin und zu Recht nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2023.

Agata Loth-Ignaciuk, Bartlomiej Ignaciuk „Ins ewige Eis!“

2022 Gerstenberg, ISBN-13 978-3-8369-6148-6

Preis: Hardcover 18 €, 96 Seiten

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Agata Loth-Ignaciuk

Agata Loth-Ignaciuk, geb. 1973, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Ihr Themenschwerpunkt ist die Ökologie, die sie Kindern in ihren Büchern auf unterhaltsame Weise näherbringen möchte.

Bartomiej Ignaciuk

Bartomiej Ignaciuk, geb. 1972, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Danzig Malerei und Grafikdesign. Neben seiner Tätigkeit als Illustrator führte er bei über hundert Werbespots, Fernsehserien und einem Spielfilm Regie.

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